Beispiele einer Phishing Mail: 10 Warnsignale erkennen

4 Min Leserzeit · 27. Februar 2026
Phishing-Mail - Wie Sie erkennen und vermeiden können

Phishing-Mails gehören zu den größten Cybergefahren für Unternehmen. Sie wirken oft täuschend echt und nutzen bekannte Logos, scheinbar seriöse Absenderadressen oder dringende Aufforderungen, um an Ihre Daten zu gelangen. Doch es gibt klare Warnsignale, die Sie schützen können. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie solche Phishing-Mail aufgebaut sind und welche Hinweise Ihnen helfen, sie frühzeitig zu erkennen.

Beispiele aus der Praxis

Diese Beispiele zeigen typische Phishing-Merkmale, die in aktuell kursierenden E-Mails zu finden sind. Die markierten Bereiche verdeutlichen, worauf Sie achten sollten, etwa falsche Absender, unlogische Formulierungen, Platzhalter, Dringlichkeitsmeldungen oder verdächtige Links. Wenn man diese Merkmale kennt, lassen sich betrügerische Nachrichten schnell erkennen.

Beispiel einer Phishing-Mail
Quelle: Eigene Darstellung von der StieCon
Beispiel einer Phishing-Mail
Quelle: Eigene Darstellung von der StieCon

Diese E-Mails sehen auf den ersten Blick seriös aus – sind aber ein klassischer Phishing-Versuch. Wer die Warnsignale nicht erkennt, riskiert Datenverlust und Sicherheitsvorfälle.

Schützen Sie Ihr Unternehmen vor Phishing-Angriffen

  • Sensibilisierung für Datenschutz- und IT-Sicherheitsrisiken durch Phishing

  • Vermeidung von Datenverlust und unbefugtem Zugriff auf Unternehmenssysteme

  • Klare Handlungsanweisungen für den sicheren Umgang mit E-Mails und Anhängen

  • Richtiges Melden von Phishing-Vorfällen im Unternehmen

Die 10 Warnsignale einer Phishing-Mail

Diese 10 Warnsignale helfen Ihnen, die IT-Sicherheit Ihres Unternehmens zu stärken.

1. Unbekannter Absender

Achten Sie darauf, ob die E-Mail-Adresse des Absenders verdächtig oder ungewöhnlich aussieht. Betrüger nutzen oft Adressen, die offiziellen Adressen ähneln, jedoch kleine Abweichungen enthalten.

Beispielsweise könnte eine E-Mail von „support@amaz0n.com“ anstelle von „support@amazon.com“ gesendet werden.

2. Rechtschreib- und Grammatikfehler

Phishing-Mails enthalten häufig Rechtschreib- und Grammatikfehler. Achten Sie auf seltsame Formulierungen und Fehler in der Nachricht.

3. Verdächtige Links

Halten Sie den Mauszeiger über Links, ohne darauf zu klicken, um die tatsächliche URL anzuzeigen. Verdächtige oder ungewöhnliche URLs sind ein klares Warnsignal.

4. Dringende Aufforderungen oder Drohungen

Phishing-Mails erzeugen oft ein Gefühl der Dringlichkeit, z.B. durch Androhung der Sperrung Ihres Kontos, wenn Sie nicht sofort handeln.

5. Unerwartete Anhänge

Öffnen Sie keine Anhänge von unbekannten Absendern. Unaufgeforderte Anhänge können Malware enthalten.

6. Verlockende Angebote

Zu gut, um wahr zu sein: Angebote, die zu gut klingen, um wahr zu sein, sind es meist auch nicht. Seien Sie misstrauisch gegenüber unerwarteten Gewinnen oder Sonderangeboten.

7. Ungewöhnliche Fragen

Seriöse Unternehmen fordern niemals sensible Informationen wie Passwörter oder Kreditkartendaten per E-Mail an.

8. Fehlende oder unvollständige Kontaktdaten

Echte Unternehmen geben immer Kontaktinformationen und ein Impressum an. Fehlende oder unvollständige Kontaktdaten sind ein Warnsignal.

9. Gefälschte Sicherheitshinweise

Betrügerische E-Mails enthalten oft gefälschte Sicherheitshinweise, um Vertrauen zu erwecken.

10. Inkonsistente Formatierung oder gefälschte Logos und Marken

Achten Sie auf ungewöhnliche Formatierungen, Schriftarten und Farben, die nicht zum typischen Stil des Unternehmens passen, und ob die Logos authentisch und korrekt verwendet werden.

10 Warnsignale
Quelle: Eigene Darstellung von der StieCon

Was können Sie bei verdächtigen E-Mails tun?

  • Nicht antworten: Reagieren Sie nicht auf Phishing-Mails und geben Sie keine persönlichen Informationen preis.
  • Links nicht anklicken: Klicken Sie nicht auf Links in verdächtigen E-Mails. Besuchen Sie stattdessen die offizielle Website des Unternehmens direkt.

  • Anhänge nicht öffnen: Öffnen Sie keine Anhänge, wenn Sie den Absender nicht kennen oder die E-Mail verdächtig erscheint.

  • Phishing-Mail löschen: Sobald Sie eine Phishing-Mail erkannt haben, löschen Sie diese sofort.
  • Phishing-Mails melden: Informieren Sie uns sofort über verdächtige E-Mails, um mögliche Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und zu bekämpfen.

Was können Sie bei verdächtigen E-Mails tun?

Fazit: Aufmerksamkeit ist der beste Schutz

Phishing-Mails werden immer professioneller gestaltet und sind auf den ersten Blick oft kaum von echten Nachrichten zu unterscheiden. Schon wenige Sekunden Aufmerksamkeit können ausreichen, um einen potenziellen Schaden zu vermeiden. Wer die wichtigsten Anzeichen kennt, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch das gesamte Unternehmen vor Datenverlust, finanziellen Schäden und Sicherheitsvorfällen.

Regelmäßige Awareness-Schulungen helfen Mitarbeitenden, Betrugsversuche frühzeitig zu erkennen und richtig zu reagieren. Sicherheit beginnt bei jedem Einzelnen.

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